Wasserwacht Foto: A. Zelck / DRKS
WasserwachtDie Wasser-Wacht

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Wasserwacht

Ansprechpartner

Herr
Bob Westphal

Tel: 0173 29 07 06 1

bob.westphal(at)drkweissenfels.de

Ein Krampf im Bein, ein Sturz von einem Schiff, ein Unfall mit dem Surfbrett. Ob im Schwimmbad, im See oder auf dem Meer. Es gibt viele Situationen, die beim Schwimmen und im Wassersport lebensbedrohlich werden können. Die Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes rettet jedes Jahr rund 200 Menschenleben und leistet 50.000 Mal erste Hilfe.


Im südlichen Burgenlandkreis ist dafür die Wasserwacht Weißenfels zuständig und stellt im Auftrag des Burgenlandkreises den Wasserrettungsdienst sicher. Die Wasserwacht Weißenfels besteht aus ca. 40 ehrenamtlichen Mitgliedern. 
Ziele der Arbeit sind unter anderem:

  • die Verhinderung des Ertrinkungstods
  • die Mitwirkung im Rahmen des Zivil- und Katastrophenschutz
  • und die Erhöhung der Sicherheit beim Baden und beim Wassersport.

Für unsere ehrenamtlichen Mitglieder ist es wichtig, professionelle und gute Arbeit zu leisten.

Folgende Aufgaben werden unter anderem durch die Mitglieder erfüllt:

  • Durchführung des Wasserrettungsdienstes
  • Leistung von Erste Hilfe Maßnahmen 
  • Aus- und Fortbildung von geeigneten Einsatzkräften
  • Vorbereitung der Kenntnisse und Fähigkeiten des Schwimmers sowie der Ersten Hilfe in der Bevölkerung, besonders bei Jugendlichen, in Schulen und Verbänden
  • Mitwirkung bei Großschadensereignissen sowie bei Katastrophen 
  • Mitwirkung bei der Erhöhung der Sicherheit auf Gewässern
  • Suche, Rettung und Bergung von Vermissten

Um dies sicherzustellen, können wir auf folgende qualifizierte Einsatzkräfte zurückgreifen: 

  • 12 Rettungsschwimmer
  • 1 Strömungsretter
  • 3 Taucher
  • 8 Bootsführer
  • 2 Ausbilder für Rettungsschwimmer 

Für die medizinische Versorgung sind weiterhin vorhanden:

  • 1 Notfallsanitäter
  • 2 Rettungsassistenten 
  • 1 Rettungssanitäter
  • 9 Mitglieder mit einer einer Sanitätsausbildung

Zur technischen Ausstattung gehören:

  • 1 Boot 80 PS
  • 1 Boot 40 PS
  • 1 Schlauchboot 6 PS
  • 1 Mannschaftstransportwagen 4x4
  • 1 Gerätewagen-Taucher

Sollten weitere Qualifikationen und Technik benötigt werden, kann die Wasserwacht andere Einheiten des DRK wie SEG oder PSNV hinzuziehen.

 Zu den Highlights des Jahres gehören das Saalefest in Weißenfels, das Kanurennen in Wengelsdorf und die Absicherung des Saaleabschnittes zu Christi Himmelfahrt. Weiterhin machen wir regelmäßige Bootsausbildungen und andere Weiterbildungen.

Da ehrenamtliche Arbeit auch Spaß machen soll, sind wir den angenehmen Sachen des Lebens nicht abgeneigt und machen es uns gerne am und im Wasser gemütlich.

  • Treffen der Wasserwacht-Gruppe

    Wann:
    jeden Donnerstag von 19:00 Uhr - 20:00 Uhr
    (in den Wintermonaten)

    Ort:
    Schwimmhalle Weißenfels
    Karl-Hoyer-Str. 17
    06667 Weißenfels

    In den Sommermonaten nach Absprache!

  • Mitmachen

    Die Freiwilligen der Wasserwacht werden sorgfältig ausgebildet und haben zahlreiche Möglichkeiten, sich zum Wohl anderer einzubringen. Voraussetzung ist neben Teamgeist auch körperliche Fitness und Gesundheit. Dann steht einer künftigen Karriere als DRK-Rettungsschwimmer, Bootsführer oder Rettungstaucher nichts mehr im Wege.

  • Die Wasserwacht-Winter-Tipps / Kinder kühlen schnell aus

    Auch bei Minusgraden dürfen Kinder nach draußen. Denn Bewegung und frische Luft stärken den Kreislauf und machen gute Laune. Weil Kinder schneller als Erwachsene auskühlen, sollten Eltern aber ein paar Regeln beachten.

    Tipp 1: Babys immer am Körper tragen

    "Der wichtigste Rat für Eltern ist: Babys immer am Körper tragen!" - sagt Kinderarzt Prof. Joachim Gardemann aus Münster, der seit Jahren für das Rote Kreuz weltweit im Einsatz ist. "Im Kinderwagen oder in einer Babyschale kann es schnell zu einer Unterkühlung kommen. Deshalb ist es besser, sich die ganz Kleinen beispielsweise mit einem Tuch vor den Bauch zu binden und den eigenen Mantel drüber zu schließen. Körperwärme ist der beste Schutz."

    Tipp 2: Nicht ohne meine Mütze

    Aber auch größere Kinder brauchen einen guten Kälteschutz. Ohne Mütze sollten sie gar nicht das Haus verlassen, denn wegen ihres oft noch dünnen Haares verlieren Kinder über den Kopf viel Wärme. Auch wichtig: Ein Schal. Er kann zur Not bis unter die Augen gezogen werden, um die kälteempfindliche Nasen- und Wangenpartie zu schützen.

    Tipp 3: Die winddichte Zwiebel

    Kleiden Sie Ihre Kinder im Zwiebellook. "Mehrere dünne Schichten wärmen besser als eine dicke. Und die äußerste Schicht sollte winddicht sein, das hält die Kälte am besten draußen", sagt Gardemann.

    Tipp 4: Wer bibbert muss rein

    Eine Unterkühlung bemerkt man an Zittern , blasser Haut und bläulichen Lippen. Bei Anzeichen einer Unterkühlung sollte man Kinder in einen normal warmen Raum bringen und am besten in eine Decke einhüllen. Warme - nicht heiße - Getränke mit Zucker helfen bei der Erwärmung.

    Tipp 5: Erfrierungen nicht aktiv erwärmen

    Erfrierungen sind in unseren Breitengraden eher selten. Erfrierungen ersten Grades erkennt man an weißen, gefühllosen Stellen - meist an Fingern oder der Nase. Hier sollte man nicht aktiv Wärme zuführen, denn es kann sehr schmerzhaft sein, wenn die Durchblutung schlagartig einsetzt. Vielmehr sollte man die betroffenen Partien bei Zimmertemperatur langsam aufwärmen.

  • Kein Sprung ins Ungewisse

    Mutsprünge von hohen Brücken oder Felsen in dunkle Gewässer haben oft schlimme Folgen. Die DRK-Wasserwacht warnt davor, in unbekannte Gewässer zu springen. Das Wasser ist vielleicht nicht tief genug oder Felsbrocken lauern unter der Oberfläche. Jedes Jahr gibt es dadurch Todesopfer oder leichtsinnige Badegäste landen im Rollstuhl.

  • Kein Sonnenbrand am Badestrand

    Besonders Kinder haben eine helle und empfindliche Haut. Die DRK-Wasserwacht rät: Kindern in der Sonne immer lange Kleidung anzuziehen. Notfalls reicht auch ein übergroßes T-Shirt der Eltern aus. Und besonders der Kopf und das Gesicht sollten vor Sonneneinstrahlung geschützt werden, zum Beispiel mit einer Schirmmütze. Generell gilt: Kinder immer gut eincremen, bevor es an den Strand geht. Aber auch Erwachsene sollten nur in Maßen Sonnenbaden und sich viel im Schatten aufhalten.

  • Nackte Füße - blanke Gefahr

    Gerade an Baggerseen oder unbewachten Ufern liegen oft kaputte Flaschen oder andere spitze Gegenstände herum. Immer wieder treten Badegäste in Scherben. Ein Schnitt in der Fußsohle ist sehr schmerzhaft, daher rät die DRK-Wasserwacht, möglichst mit Badeschuhen ins Wasser zu gehen. Leichte Neoprenschuhe zum Beispiel schützen die Füße und stören auch nicht beim Schwimmen.

  • Insektenstich - so schützt man sich

    Beim Essen von süßen Sachen ist im Sommer besondere Vorsicht geboten: Schnell wird aus Versehen eine Biene oder Wespe verschluckt, die dann im Rachenraum zusticht. Wenn der Stich anschwillt, kann es zu einer Verengung der Luftröhre und damit zu Atemnot kommen. Auf jeden Fall sollte sofort der Notarzt informiert werden. Und dann muss man den Hals zum Beispiel mit einem nassen Handtuch kühlen, um die Schwellung zu lindern. Grundsätzlich sollte man sehr aufmerksam sein, bevor man einen Löffel Joghurt, ein Stück Melone oder Eis in den Mund steckt. Eltern sollten ihre Kinder nicht unbeobachtet essen lassen.

  • Nass bringt Spaß

    Die DRK-Wasserwacht rät großen und kleinen Badefreunden, sich vor dem Sprung ins Wasser abzukühlen. Der Körper muss sich an den Temperaturwechsel gewöhnen können, damit der Kreislauf nicht zu sehr belastet wird. Auch sollte man nicht in einem Baggersee ohne Ausrüstung abtauchen. Ab einer bestimmten Tiefe hat das Wasser dort auch im Sommer nur eine Temperatur von vier Grad, die so genannte Sprungschicht. Der plötzliche Temperaturwechsel kann bis zum Kreislaufstillstand führen.

  • Heißer Tee gegen klappernde Zähne

    Zu langer Aufenthalt im Wasser kann schnell zu einer Unterkühlung führen. Besonders Kinder vergessen bei Spielen im Wasser oft alles um sich herum und kühlen schnell aus. Darum sollte man darauf achten, dass Kinder sich zwischendurch immer wieder aufwärmen und trockene Sachen anziehen, rät die DRK-Wasserwacht. Aber auch Erwachsene sollten nach dem Schwimmen die nassen Badesachen wechseln.